Verleger erörtern Zukunft der Fachzeitschriften

Dienstag, 22. Mai 2007

B-to-B-Anbieter müssen sich an ein verändertes Mediennutzungsverhalten anpassen, das Printprodukt bleibt aber auch in Zukunft eine wichtige Säule im Verlagsgeschäft. So ist der Konsenz der Verleger, die heute unter dem Motto "Fachmedien von Print bis Web 2.0" über die Zukunft von Verlagen auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse in Wiesbaden diskutierten. "Wie gut sich Verleger auf die Zukunft einstellen, hängt von ihrer Veränderungsbereitschaft ab", erklärt Eva Wille, Sprecherin der Deutschen Fachpresse. "Dazu gehört auch, aus Fehlern zu lernen." Trends wie Individualisierung und Demokratisierung kennzeichnen das Internet der Gegenwart. "Hier sollten Fachverleger die Möglichkeiten, kleine Zielgruppen zu beliefern nutzen und auf User-generated-Content-Modelle wie beispielsweise Blogs zurückgreifen", sagt Manfred Klaus, Geschäftsführer Plan.net.

Online und Print erfüllen künftig verstärkt unterschiedliche Aufgaben. Während Online Aktuelles liefert, finden in Print Kommentare und Hintergrundberichte statt. Rolf Grisebach, Sprecher der Geschäftsführung Deutscher Fachverlag betont: "Investitionen in redaktionelle Qualität und Exklusivität von Nachrichten sind heute wichtiger denn je." se

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