Verlagsgruppe Lübbe hat Restrukturierung abgeschlossen

Mittwoch, 31. März 2004

Die Verlagsgruppe Lübbe sieht sich wieder auf Erfolgskurs. Nach einer Restrukturierungsphase, die bis Ende 2003 dauerte und in deren Folge mehr als 200 Arbeitsplätze abgebaut wurden, will Lübbe wieder expandieren: "Wir konnten trotz der teilweise kostenintensiven Restrukturierungsmaßnahmen bei nahezu konstantem Umsatz die Ertragskraft des Verlages stärken, die operativen Gewinne steigern und für das Jahr 2003 einen Jahresüberschuss im siebenstelligen Bereich ausweisen", sagt Geschäftsführer Karlheinz Jungbeck. Bestandsabbau, ein rigides Auflagenmanagement, die Einführung von Kalkulationsprogrammen für Lektoren und eine Portfolio-Bereinigung im Romanhefte- und Jugendbereich hätten für eine Verringerung der Kapitalbildung gesorgt.

Die wirtschaftlichen Effekte dieser Maßnahmen werden erst ab dem Jahr 2004 vollständig zum Tragen kommen. So wird der Jahresüberschuss von 807.000 Euro im Jahre 2001 auf 3,8 Millionen Euro im Jahre 2004 steigen. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote steige auf über 40 Prozent. Angesichts der Unternehmensentwicklung sieht die Unternehmensleitung trotz eines weiterhin sehr volatilen Marktumfeldes Chancen für weiteres Wachstum. "Wir werden den Roman- und Rätselbereich substantiell fortentwickeln und im Mai zwei neue Romanheftserien im Pocket-Format starten. Den Buchmarkt in Deutschland werden wir im Herbst mit einem neuen Label für das preisbewusste Marktsegment bereichern", so Jungbeck. Alle neuen Objekte sowohl im Buch- als auch im Rätsel- und Zeitschriften-Bereich erhalten umfangreiche Marketing- und Werbe-Unterstützung. nr
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