Verlagsgruppe Holtzbrinck kauft Teile der Pin Group

Montag, 28. April 2008
Einige PIN-Mitarbeiter dürfen wohl weiterarbeiten
Einige PIN-Mitarbeiter dürfen wohl weiterarbeiten

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck will offenbar Kernstücke des insolventen Post-Dienstleisters Pin Group übernehmen. Medienberichten zufolge hat das Stuttgarter Verlagshaus ein Angebot für die Berliner Pin Mail und drei seiner ehemaligen Tochterunternehmen abgegeben, die zuvor in der Pin-Group aufgegangen sind. Dazu gehören Arriva mit Sitz in Freiburg, die Würzburger Main Post Logistik und die Cottbusser Regio-Print-Vertrieb. Holtzbrinck hat bereits zwei ehemalige Tochterunternehmen aus der Insolvenzmasse der Pin Group zurückgekauft.

Die Berliner Pin Mail gilt als eines der Filetstücke der zerfallenden Pin Group und arbeitet profitabel. Holtzbrinck ist offenbar auch an weiteren Pin-Töchtern in Brandenburg interessiert. Der Verlag selbst wollte die Informationen nicht bestätigen. dh

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