Verlagsgruppe Handelsblatt startet B2B-Entscheidermagazin

Dienstag, 19. Dezember 2000

Am 12. März kommt ein Spin-off der "Wirtschaftswoche" auf den Markt. Das neue Magazin, das derzeit unter dem Arbeitstitel "San Francisco" entwickelt wird, nimmt die technologische Entwicklung und ihre Bedeutung als Katalysator der Wirtschaft unter die Lupe. "Das 14-tägige B2B-Magazin soll die Veränderungen der Wirtschaft beschreiben", erklärt Gregor Neumann, Chefredakteur des neuen Blattes. "Wir sind keine E-Commerce oder Internet-Zeitschrift, sondern ein Entscheidermagazin, das für B2B-Entscheider gemacht ist", erläutert Neumann, der zuletzt als Chefredakteur der "Information Week" tätig war und seit Mai an der Entwicklung des neuen Titels arbeitet.

Redaktionssitz ist München, der redaktionelle Umfang soll bei etwa 100 Seiten liegen. Harald Müsse, Geschäftsführer Anzeigen bei der Verlagsgruppe Handelsblatt, rechnet pro Ausgabe mit 30 bis 60 Seiten Anzeigen. Der Anzeigenpreis beträgt 9200 Euro. Insgesamt investiert das Düsseldorfer Medienunternehmen 20 bis 30 Millionen (netto) in das neue Objekt. Die Startauflage beträgt 150.000 Exemplare, 50.000 Exemplare sind den Anzeigenkunden garantiert. Kernzielgruppe sind die 40- bis 49-jährigen E-Business-Spezialisten und Entscheider, die den Wandel der Wirtschaft vorantreiben. Daneben sollen aber auch die jungen, hochqualifizierten 26- bis 36-Jährigen zugreifen, die das Heft als "Ticket für ihre Karriere" nutzen können. Insgesamt arbeiten etwa 50 Mitarbeiter für das Heft.

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