Verlagsgruppe Handelsblatt präsentiert neues Preismodell

Mittwoch, 07. Oktober 2009
Alles neu beim "Handelsblatt": Joachim Liebler und Christian Herp haben einiges vor (v.l.)
Alles neu beim "Handelsblatt": Joachim Liebler und Christian Herp haben einiges vor (v.l.)

Überarbeitetes Pricing-System, veränderte Preisstruktur: Beim "Handelsblatt" ist nicht nur das Tabloid-Format neu. Die Düsseldorfer Verlagsgruppe schraubt auch kräftig an ihrem Preismodell. Um 20 Prozent senkt der Wirtschaftstitel beispielsweise den Preis für eine 1/1-Anzeige im kleineren Tabloid-Format. "Das wollen wir als Signal an den Markt verstanden wissen", sagt Christian Herp, Geschäftsführer von IQ Media Marketing, der Vermarktungstochter der Verlagsgruppe Handelsblatt, im exklusiven HORIZONT-Interview. Mit neuen Sonderwerbeformen und teureren Premium-Platzierungen hoffen die Manager, wieder mehr Geld in die Verlagskasse spülen zu können. Ein Vorhaben, das angesichts des prognostizierten Handelsblatt-Verlusts im einstelligen Millionenbereich auch nötig ist.

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Das komplette Interview mit Joachim Liebler und Christian Herp lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 42/2009, die am Donnerstag, 8. Oktober, erscheint.

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Mit einem Rückgang der Anzeigenerlöse insgesamt aufgrund des kleineren Formats rechnet Joachim Liebler, Geschäftsführer der Verlagsgruppe Handelsblatt, aber nicht: "Ich war bei vielen Kundengesprächen von IQ Media dabei und kann Ihnen versichern, dass die Resonanz der Mediaagenturen überaus positiv ist." Das Thema Preis habe bei den Verhandlungen nicht im Mittelpunkt gestanden.

Mit dem Preiskonzept will die VHB neue Wege gehen. "Die Millimeter-Denke ist bei uns passé, wir argumentieren mit Werbewirkung", sagt IQ-Geschäftsführer Herp. Durch das neue Doppelseiten-Prinzip seien die Erinnerungswerte höher und die Anzeigen würden besser wahrgenommen werden. jm
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