Verlage warten weiter auf die Wende

Montag, 03. Februar 2003

Der Januar brachte für die deutschen Publikumsverlage noch nicht die erhoffte Wende am Anzeigenmarkt. Nach den Ergebnissen der Zentralen Anzeigenstatistik des VDZ (ZAS) büßen die aktuellen Magazine Anzeigenseiten ein. Anzeigenmarktführer "Focus" gibt gegenüber dem Januar des Vorjahres 23,4 Prozent ab und kommt auf 275,3 Anzeigenseiten, der "Stern" (265,2 Seiten) verliert 10,8 Prozent, der "Spiegel" (222,9 Seiten) büßt 22,1 Prozent ein. Burdas erfolgsverwöhntes People-Magazin "Bunte" liegt im Januar ebenfalls mit 16,3 Prozent im Minus, Konkurrent "Gala" erzielt 4,6 Prozent plus.

Bei den gebeutelten Wirtschaftsmagazinen geht die Talfahrt weiter: "Börse Online" (minus 26,8 Prozent), "DM Euro" (minus 36,6 Prozent), "Focus Money" (minus 15,8 Prozent), "Finanzen" (minus 27,6 Prozent), "Euro am Sonntag" (minus 41,8 Prozent), "Capital" (minus 20,4 Prozent) und "Wirtschaftswoche" (minus 29,7 Prozent) verlieren deutlich. Auch das "Manager Magazin" gibt im Januar 25,4 Prozent seiner Anzeigenseiten ab.
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