Verlage setzen auf mobile Informationsdienste

Mittwoch, 14. Juni 2006

Deutsche Zeitungs- und Zeitschriftenverlage nutzen verstärkt mobile Medien wie Handys, Smartphones oder PDAs, um ihre redaktionellen Inhalte zu vertreiben. Das belegt eine Studie der Technischen Universität Hamburg-Harburg und der Unternehmerinitiative Hamburg@work. Verbesserte Rahmenbedingungen - vor allem die Konvergenz zwischen der Medien- und IT-Branche - ermöglichen es den Verlagen demnach, attraktivere Dienste anzubieten als noch vor wenigen Jahren. "Im Vergleich zu einer ersten Marktuntersuchung 2001 hat der Vertrieb von Inhalten über mobile Medien auch für kleinere Verlagshäuser an Bedeutung gewonnen", so die Studienautoren mit Verweis auf deutlich gesunkene Markteintrittsbarrieren.

Befragt wurden Repräsentanten von 80 Zeitungs- und Zeitschriftentiteln. Bereits 70 Prozent offerieren mobile Informationsdienste. Weitere 8 Prozent planen ein Angebot. Neben zusätzlichen Umsätzen verfolgen die Verlage damit laut Studie in erster Linie Marketingziele wie Imageförderung und verbesserte Kundenansprache. "Vor allem individualisierte Informationsangebote versprechen eine hohe Akzeptanz und Zahlungsbereitschaft", heißt es. rp

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