Verkehrsmittelwerbung: Vor allem Jüngere schauen auf den Bus

Donnerstag, 02. Mai 2013
Der Werbeträger Bus kommt vor allem bei der jungen Zielgruppe an (Bild: FAW)
Der Werbeträger Bus kommt vor allem bei der jungen Zielgruppe an (Bild: FAW)


Das Warten auf Bus und Bahn ist für Werbungtreibende besonders relevant. Laut einer gemeinsamen Studie des Fachverbandes Außenwerbung (FAW) und der Mediaagentur Posterselect nimmt ein Großteil der befragten Personen Werbung auf öffentlichen Verkehrsmitteln an der Haltestelle wahr. Vor allem jüngere Zielgruppen zeigen eine hohe Affinität zu dieser Form von Out-of-Home.
Ins Auge sticht den 18- bis 30-jährigen Befragten vor allem die Außengestaltung an Bussen. 79,6 Prozent gaben an, diese schon einmal bemerkt zu haben. 65 Prozent achten dabei besonders auf Businesswerbung. Für die Initiatoren der Umfrage, für die Ende März online 372 Personen befragt wurden, unterstreichen die Ergebnisse einmal mehr die hohe Affinität jüngerer Menschen zur Kommunikation im öffentlichen Raum. Für öffentliche Verkehrsmittel gelte das in besonderem Maße, da diese zudem eng mit der Mobilität des Nachwuchses verbunden sind. So sehen oder nutzen zwar rund 50 Prozent der Befragten Busse, Bahnen, U- und S-Bahnen sowie Züge mindestens mehrmals pro Woche, bei den 18- bis 30-Jährigen liegt dieser Wert mit fast 70 Prozent allerdings signifikant höher. Allein 47 Prozent von ihnen sind "täglich" oder "mehrmals täglich" öffentlich unterwegs.

Mit der Studie zur Wahrnehmung von Werbung auf öffentlichen Verkehrsmitteln untersuchen FAW und Posterselect bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Mediengruppe der Außenwerbung. Im Februar hatten sie die Akzeptanz von Digital Out of Home mit Zahlenmaterial belegt. kl

Zum Vergrößern bitte klicken (Grafik: FAW/Posterselect)
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