Verhandlung über Bundesliga geht in die Schlussrunde

Donnerstag, 13. Juni 2002

Die Geschäftsführung der Deutschen Fußball-Liga (DFD) wird an diesem Wochenende dem Liga-Verband einen Überblick über die Gebote für die Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga präsentieren. Wie die Sportzeitung "Kicker" berichtet machen die Vereine Druck bei den Verkaufsverhandlungen, weil trotz der Rückzahlung der DFL-Bürgschaften immer noch Geld aus der Mai-Rate fehlt.

Damit nähert sich das laufende Bieterverfahren seinem Ende: Chancen scheint sich der Münchner Rechtehändler Herbert Kloiber auzurechnen, der sein Angebot über 300 Millionen Euro ab der Saison 2003/ 04 ausgeweitet hat. Jetzt ist er bereit, schon dieses Jahr einzusteigen und eine größere Summe anzuzahlen.

Auch der bisherige Rechteinhaber hält an seinem Interesse fest. So soll Premiere allein für die Pay-TV-Rechte 140 Millionen bieten. Die gleiche Summe will Kirch Media für die Vermarktung der Free-TV-Rechte bezahlen. Unklar sind allerdings noch die künftigen Modalitäten der Zusammenarbeit zwischen der DFL und den Medienpartnern. Die Vereinsvertreter wollen künftig die Fernsehbilder selbst produzieren, um gegen einen möglichen Ausfall von TV-Sendern besser gewappnet zu sein.
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