Vergleichs-Website Nextag übernimmt Guenstiger.de

Mittwoch, 27. April 2011
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Eine Preisvergleichsplattform schluckt die andere: Der amerikanische Vergleichsdienst Nextag hat die Übernahme der deutschen Website Guenstiger.de bekannt gegeben. Für die deutsche Belegschaft soll sich nicht viel ändern, auch das Management bleibt unverändert. Über die Höhe des Deals hüllt sich Nextag in Schweigen. Die Übernahme ist Teil eines globalen Expansionsplans des amerikanischen Unternehmens. In den vergangenen neun Monaten hat sich Nextag bereits die Produktrezensions-Seite Wize sowie den Gutscheindienst Nextcoupons.com einverleibt. "Eine Zusammenarbeit mit Guenstiger wird uns dabei helfen, unser globales Wachstum voranzutreiben, unsere Handelsquellen vielfältiger zu gestalten und so eine Erfahrung für das Einkaufen zu kreieren, die sowohl von Nutzern als auch von Händlern geschätzt wird", kommentiert Nextag-CEO Jeffrey Katz den Kauf.

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Auch auf der anderen Seite bewertet man die Übernahme positiv: "Durch die Zusammenarbeit mit Nextag in den Bereichen Markenbildung und Anwenderkomfort profitieren wir von deren unvergleichlichen Fähigkeiten in der Verkehrserzeugung und Monetisierung und können so unser Unternehmen durch Wachstum und Expansion auf die Zukunft vorbereiten", sagt Guenstiger.de-Geschäftsführer Aske Magdalinski.

Nextag betreibt neben den USA bereits Online-Plattformen in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Kanada, Australien und Japan. Online-Einkäufer können auf den Seiten des Unternehmens in Bereichen wie Elektronik, Mode und Unterhaltung nach den günstigsten Angeboten suchen. Denselben Service bietet Gunestiger.de für Deutschland, Ungarn, Österreich, Polen, Russland und der Schweiz an. ire
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