Verfahren zur Arabella-Show eingestellt

Montag, 12. Oktober 1998

Die Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg hat das Beanstandungsverfahren gegen den TV-Sender Pro Sieben und acht Arabella-Sendungen eingestellt. Als Grund hierfür ist die Tatsache zu sehen, daß ProSieben alle Auflagen erfüllt hat, die die Landesmedienanstalt an eine Einstellung des Verfahrens geknüpft hatte. Zum einen hat der Sender die Finanzierung des Jugendmedienprojekts "MedienWerkStadtBerlin 2000" übernommen, bei der sich alles um den "Aufbau von Bildschirmkompetenz" drehen soll. Zum anderen hat Pro Sieben die Verhaltensgrundsätze zu Talkshows im Tagesprogramm mitgestaltet und zur Umsetzung der Grundsätze einen Bericht vorgelegt. Nach Auswertung einiger Sendungen konnte der Medienrat sich davon überzeugen, daß die Arabella-Sendungen jetzt stärker auf die Belange von Kindern und Jugendlichen eingehen und weniger von sexuellen Fragestellungen geprägt sind.
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