Verbraucherzentrale mahnt Kabel Deutschland ab

Donnerstag, 04. Januar 2007

Die Berliner Verbraucherzentrale hat Kabel Deutschland wegen einer geplanten Umstellung von Kundenverträgen abgemahnt. Laut Verbraucherzentrale hatte der Kabelnetzbetreiber im Dezember seinen Kunden angekündigt, dass zum 1. März 2007 aus dem bisherigen "analogen" Anschluss ein "digitaler" Anschluss werden soll. Der Preis des Kabelanschlusses erhöhe sich dabei um 2,77 € auf insgesamt 16,90 € . Die Verbraucherschützer kritisieren daran, dass der Kunde widersprechen muss, wenn er keine Vertragsumstellung wünscht. "Aufgrund der missverständlichen Formulierung in dem Brief von Kabel Deutschland wird nicht deutlich, ob sich nur der Preis automatisch erhöhen soll oder auch die Umstellung von "analog" auf "digital" automatisch geschieht", so die Verbraucherzentrale.

"Nach unserer Auffassung benachteiligen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kabel Deutschland, die eine solche automatische Vertragsumstellung erlauben, die Verbraucher in unangemessener Weise und sind unwirksam", erklärt Gabriele Francke, Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Berlin. se



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