Vanity Fair kommt wöchentlich nach Deutschland

Donnerstag, 05. Oktober 2006
Vanity Fair-Chefredakteur Ulf Poschardt (li.) und Bernd Runge,Deutschlandchef von Condé-Nast
Vanity Fair-Chefredakteur Ulf Poschardt (li.) und Bernd Runge,Deutschlandchef von Condé-Nast

Am 8. Februar startet Condé Nast mit der deutschen Ausgabe von "Vanity Fair". Der Verlag nimmt in den kommenden Jahren einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Hand, um das Blatt auf deutschem Boden zu etablieren. Derzeit arbeitet Chefredakteur Ulf Poschardt in den Redaktionsräumen in Berlin mit einer 60-köpfigen Crew an den Dummyausgaben. Die Büros Unter den Linden 10 bieten Platz für rund 100 Mitarbeiter. Das international renommierte Magazin, das erstmals 1913 in Amerika erschienen ist, soll in Deutschland wöchentlich auf den Markt kommen. Condé-Nast-Deutschlandchef Bernd Runge will zwischen 100.000 und 120.000 Exemplare pro Ausgabe verkaufen. "Es ist die größte Investition von Condé Nast außerhalb Amerikas", sagt Runge.

Der Copypreis steht noch nicht fest, soll aber konkurrenzfähig zu anderen Wochenmagazinen wie dem "Spiegel" liegen und wäre damit in einer Spanne zwischen 2,50 Euro und 4 Euro angesiedelt. Die Anzeigenseite des in 4c erscheinenden Heftes kostet 17.800 Euro brutto. In den kommenden Wochen startet die Tour durch die Medienagenturen. pap

Mehr zu "Vanity Fair" in HORIZONT 41/2006

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