VZ-Netzwerke experimentieren mit Paid Content

Dienstag, 08. Dezember 2009
Auch StudiVZ setzt auf kostenpflichtige Apps
Auch StudiVZ setzt auf kostenpflichtige Apps
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FTD Zusatzprogramm Erlösstandbein León Facebook


Die Social Networks aus der VZ-Familie versuchen sich erstmals an kostenpflichtigen Angeboten. Im Mittelpunkt stehen dabei externe Zusatzprogramme, für die sich StudiVZ, SchuelerVZ und MeinVZ öffnen wollen. Diese sogenannten Apps sollen laut einem Bericht der "FTD" zu einem weiteren Erlösstandbein neben der Werbung ausgebaut werden. An den Erlösen, die externe Anbieter mit ihren Applikationen künftig auf den Netzwerken erzielen, will die VZ-Gruppe mit rund 30 Prozent beteiligt werden. Ein konkretes Umsatzziel nennt VZ-Chef Markus Berger-de León dem Bericht zufolge allerdings nicht.

Dass die VZ-Gruppe nun wie Wettbewerber Facebook auf kostenpflichtige Apps setzt, dürfte auch dem Kostendruck geschuldet sein. Das Unternehmen arbeitet bisher nicht profitabel. Im Jahr 2008 hatte die Holtzbrinck-Tochter dem Vernehmen nach bei einem Umsatz in Höhe von 10 Millionen Euro einen in etwa gleich hohen Verlust eingefahren. In diesem Jahr sollen die VZ-Netzwerke immerhin in zwei Monaten einen operativen Gewinn erzielt haben. mas
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