VZ-Netzwerke dementieren Verkaufsgerüchte

Dienstag, 27. März 2012
Im Dezember erreichten die VZ-Netzwerke weniger als 5 Millionen Nutzer
Im Dezember erreichten die VZ-Netzwerke weniger als 5 Millionen Nutzer

Die VZ-Gruppe bemüht sich nach Kräften, Spekulationen über ihren angeblich bevorstehenden Verkauf durch Holtzbrinck aus der Welt zu schaffen. "Es gibt derzeit keinerlei Planungen für einen Verkauf", dementiert eine Unternehmenssprecherin entsprechende Gerüchte gegenüber HORIZONT.NET.  Grund für die erneuten Spekulationen um einen Verkauf war ein Bericht des "Hamburger Abendblatts". Dort hieß es, dass sich Stefan von Holtzbrinck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, von einem Teil seiner Onlineaktivitäten trennen möchte - darunter neben StudiVZ auch Parship, Meinestadt.de und Experteer. "Diese Information können wir nicht bestätigen", sagt dazu die VZ-Unternehmenssprecherin. Holtzbrinck ist bekannt dafür, sein Geschäft stark digital ausgerichtet zu haben - vor allem, seit das Medienhaus einen Großteil des traditionellen Printgeschäfts verkauft hat.

Aufgrund der sinkenden Nutzerzahlen von StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ, die im Dezember gemeinsam nur noch 4,8 Millionen Unique User erreichten, ist schon seit Monaten von Verkaufsabsichten die Rede. Im Juli berichtete das "Manager Magazin", dass Holtzbrinck nach einem Käufer für die Netzwerke gesucht hatte - ein Verkauf jedoch an mangelndem Interesse gescheitert sei. sw
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