VSS will weiter im Mediensektor expandieren

Dienstag, 14. März 2006

Das Private Equity Unternehmen Veronis Suhler Stevenson (VSS) signalisiert nach dem Kauf des Berliner Verlages und der "Hamburger Morgenpost" Interesse an weiteren Investitionen. "Wir sind mit einigen im Gespräch", erklärte Johannes von Bismarck, Managing Direcotor bei VSS, am heutigen Dienstag bei einem Vortrag für die HfB Business School of Finance & Management in Frankfurt. Zukäufe seien in unterschiedlichen Mediensegmenten wie Radio, Fachverlage, Online-Medien und Zeitungen in Deutschland und Österreich denkbar. Eine Übernahme der "Sächsischen Zeitung" würde derzeit vor allem von deren Miteigentümer, der SPD-Medienholding DDVG, abgelehnt. Kartellrechtlich sei eine Übernahme dagegen unbedenklich.

Von Bismarck stellte klar, dass VSS keine Qualitätseinbußen hinnehmen könne, weil der Marktwert des Verlags gesteigert werden soll. Gratiszeitungen stellten eine Bedrohung dar. Gleichzeitig schloss er jedoch Stellenabbau beim Berliner Verlag nicht aus: "Wir werden das nicht anders machen, als andere Verleger auch." se

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