VPRT verteidigt Gebühr für Privat-TV

Montag, 07. August 2006

Der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) fordert in der Diskussion um die Verschlüsselung privater TV-Sender mehr Sachlichkeit. "Die Grundverschlüsselung ist in der digitalen Welt unverzichtbare Voraussetzung zum Schutz des Signals vor unberechtigten Zugriffen. Wer hier pauschal von 'Fee TV' oder 'Pay TV light' spricht, verliert sich im Populismus und spricht dem Nutzer die Option auf ein breiteres Angebot ab," so VPRT-Präsident Jürgen Doetz in einer Stellungnahme. Weiterhin betonte Doetz, dass eine monatliche Gebühr für den Empfang privater Fernsehsender über Satellit nicht dem Gebot der Informationsfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes widerspreche. Die Informationsfreiheit beinhalte keinen Anspruch auf kostenlose Bereitstellung von Inhalten. Auch für Presseerzeugnisse müsse bezahlt werden. "Der bevorrechtigte Zugang der Rundfunkprogramme zum Frequenzspektrum und deren besonderer Auftrag für die Meinungsvielfalt wird daher durch eine Verschlüsselung in keiner Weise in Frage gestellt", so Doetz. dhe
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