VPRT und AK Wetten fordern neuen Lotteriestaatsvertrag

Donnerstag, 12. Oktober 2006

Der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) und der Arbeitskreis Wetten fordern, den im Entwurf vorliegenden Lotteriestaatsvertrag maßgeblich zu überarbeiten. Eine Studie, die vom VPRT und AK Wetten in Auftrag gegeben wurde, kommt zum Schluss, dass ein duales Wettsystem bis 2011 zu einem deutlichen Umsatzwachstum und signifikant steigenden Steuereinnahmen führen würde. Ohne eine Marktöffnung für private Anbieter würde das Gesamtaufkommen aus Steuern und Abgaben der staatlichen Sportwettenanbieter hingegen um bis zu 78 Prozent sinken. DSF-Geschäftsführer Thomas Deissenberger: "Der Entwurf des Lotterie-Staatsvertrags greift massiv in die unternehmerische Freiheit der deutschen Medienunternehmen ein." AK Wetten und VPRT stellten bei der Präsentation der von Deloitte & Touche erstellten Studie in Berlin zudem ein Konzept zur Sicherung des Jugendschutzes und zur Suchtprävention vor.

Der Arbeitskreis Wetten ist ein Zusammenschluss von Bild.T-Online, DSF, EM-TV, Pro Sieben Sat1 Media, RTL Interactive und Premiere. Der VPRT hat rund 160 Mitgliedsunternehmen. gen

Meist gelesen
stats