VPRT startet Maßnahmen gegen Novellierung des Urhebervertragsrechtes

Donnerstag, 13. Dezember 2001

Mit einer TV-Kampagne bekräftigt der Verband privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) seine Kritik an der geplanten Neuregelung des Urhebervertragsrechts. Noch bis 21. Dezember werden VPRT-Mitglieder bei eigenproduzierten Sendungen darauf hinweisen, dass diese bei Einführung des neuen Urhebervertragsrechtes zukünftig nicht mehr produziert werden können.

Die privaten TV-Veranstalter beteiligen sich damit an der Kampagne der gesamten Medien- und Kulturwirtschaft gegen die geplante Gesetzesänderung. Mit der Aktion soll auf die wirtschaftlichen Konsequenzen des neuen Urhebervertragsrechts für die deutschen Fernsehunternehmer hingewiesen werden. "Um sich gegen die Flut von kommenden Rechtsstreitigkeiten absichern zu können, müssen die TV-Unternehmen Rücklagen in mehrstelliger Millionenhöhe bilden", so VPRT-Präsident Jürgen Doetz.
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