VPRT kritisiert Dumpingpreise der ARD

Donnerstag, 24. Juli 2003

Der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) stellt die Preispolitik des Vermarkters ARD-Werbung Sales & Services an den Pranger. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, so der VPRT, nutze die Gebührenfinanzierung für Dumpingpreise im Werbegeschäft aus. VPRT-Präsident Jürgen Doetz verwies auf ein Angebot des ARD-Vermarkters, das der Deutschen Fußball-Liga (DFL) sowie ihren Lizenzvereinen und Kapitalgesellschaften einen Rabatt von 50 Prozent auf Hörfunk-Spots, wie zum Beispiel Jointspots mit Partnern und Sponsoren, offeriert. Doetz: "Zum einen missbraucht der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Gebührengelder, um private Mitbewerber beim Kauf der Übertragungsrechte der Fußballbundesliga mit der Bereitschaft zur Zahlung völlig überteuerter und wirtschaftlich nicht refinanzierbarer Preise aus dem Markt zu drängen, zum anderen nutzt er diese Gebührengelder zum Preisdumping beim Verkauf von Werbezeiten". ra
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