VPRT kritisiert DLM-Beschluß zur digitalen Kabelzukunft

Freitag, 05. Februar 1999

Der Verband privater Rundfunk- und Fernsehunternehmen (VPRT) kritisiert den Beschluß der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) zu einer Gesamtkonzeption für die Nutzung der digitalen Kanäle und einer Initiative zum Analog-Digital-Übergang in den Kabelnetzen. Es habe entgegen DLM-Aussagen bezüglich dieser Thematiken keine Verständigung zwischen DLM und VPRT gegeben. Zwar habe es Mitte Januar ein gemeinsames Gespräch von VPRT, DLM, der Deutschen Telekom AG, der ANGA und dem Gesamtverband der Wohnungswirtschaft gegeben, doch habe der VPRT den informellen Charakter dieses Zusammentreffens betont. Zudem seien die im vorgelegten DLM-Beschluß behandelten Themen nicht Gegenstanddes Gesprächs gewesen. So sei beispielsweise die im Beschluß genannte Stufenregelung, die zunächstnur die Einrichtung eines digitalen Kanals für die Verbreitung privater Programme vorsieht, weder mit dem VPRT besprochen noch von ihm mitentwickelt worden. Der VPRT spreche sich im Gegenteil für die Einrichtung von mindestens drei Kanälen aus.
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