VPRT freut sich über Gebührenüberschuß der ARD

Mittwoch, 18. Februar 1998
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"Die Diskussion um Werbung bei ARD und ZDF nach 20 Uhr hat sich in Anbetracht eines erwarteten Gebührenüberschusses von 975 Millionen Mark bei der ARD erledigt", freut sich Alexander Isadi, Vizepräsident des Verbands Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT), Bonn: "Die Medienpolitik ist aufgefordert, dieses Thema im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit privater Fernseh- und Hörfunkveranstalter sowie der Gebührenzahler von der Tagesordnung zu streichen." Was die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) jetzt errechnet hat, kommt dem VPRT in der Diskussion um die Erweiterung der 20-Uhr-Werbegrenze gerade recht. Knapp eine Milliarde Mark Überschuß soll die ARD laut KEF bis zum Jahr 2000 aus Gebühren und Werbung erwirtschaftet haben. Für den ARD-Vorsitzenden Udo Reiter ist das unrealistisch: "Unterm Strich rechnen wir mit einer schwarzen Null", erklärte er am Dienstag vor der Kommission.
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