VPRT fordert weitergehende Maßnahmen zur Digitalisierung des Hörfunks

Donnerstag, 08. Februar 2007

Die Pläne der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) zur künftigen Gestaltung des terrestrischen Hörfunks in Deutschland stoßen teilweise auf Kritik. Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) begrüßt zwar das Ziel der DLM, die "Gattung Radio in der digitalen terrestrischen Verbreitung wettbewerbsfähig zu positionieren", allerdings sei der Weg dahin teilweise widersprüchlich im DLM-Papier festgehalten. Der VPRT fordert eine verbindliche Übersicht über die konkrete zeitliche und örtliche Verfügbarkeit von digitalen Übertragungskapazitäten. Zudem solle die Übertragung schnellstmöglich auf den MPEG-4-Standard umgestellt werden. Erst dann ließen sich in einem analog-digitalen Umstiegskonzept die weiteren Schritte zu Sendernetzfragen, Frequenzaufteilungen und Frequenznutzungen planen. Überlegungen zu pauschalen Frequenzaufteilungen zu Gunsten der ARD erteilt der VPRT eine klare Absage. Bei Fortschreibung des DLM-Papiers erwartet der Verband hierzu einen konkreten Aufteilungsvorschlag. mh

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