VPRT fordert neues Marktmodell für privaten Rundfunk

Mittwoch, 06. Januar 1999

Um zusätzliche Erlösmöglichkeiten für bisher ausschließlich durch Werbung finanzierte Rundfunkprogramme zu finden, plädiert Jürgen Doetz, Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT), für ein neues Marktmodell. Dieses sollte regulatorische Freiräume bieten, um marktgerechte und individuelle Lösungen mit den Kabelbetreibern entwickeln zu können. So schlägt der VPRT vor, einen Weg zu suchen, der es Kabelbetreibern ermöglicht, abgesehen von der Verpflichtung zur Einspeisung weniger öffentlich-rechtlicher Programme, in Absprache mit den Programmveranstaltern, Kunden marktgerechte Programmpakete und somit differenzierte Preisangebote anbieten zu können. Damit widerspricht der Verband dem "Kabelgroschen"-Vorschlag des neuen Vorsitzenden der Direktorenkonferenzder Landesmedienanstalten (DLM), Dr. Norbert Schneider.
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