VPRT fordert einheitliche Frequenzvergabe

Dienstag, 12. Juni 2007

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) hat ein Bedarfsszenario für die Nutzung der Radiofrequenzen im digitalen Zeitalter vorgestellt. Darin werden die Anforderungen an den Frequenzbedarf, die Sendernetzplanung und an die Einführung des digitalen Radios beschrieben. Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer von Radio/Tele FFH und VPRT-Vizepräsident Radio und Audiodienste, betont die Bedeutung eines bundesweit einheitlichen Konzepts für die erfolgreiche Einführung des digitalen Hörfunks: "Was wir dringend brauchen, ist ein verbindliches Commitment aller Beteiligten auf einen einheitlichen Standard und ein gemeinsames Startdatum von mindestens einem nationalen und je einem landesweiten Radio-Multiplex, um digitales Radio zum Fliegen zu bringen," stellt Hillmoth klar. Nur dann könne der Verbraucher in großangelegten Kommunikations- und Werbekampagnen vom Mehrwert des digitalen Radios überzeugt werden.

Weiterhin appelliert der VPRT an die Medienpolitik, ihren Gestaltungsauftrag ernst zu nehmen. So dürfe sich die Frequenzvergabe nicht an Landesgrenzen orientieren, sondern müsse national einheitlich erfolgen, um keine Frequenzen zu vergeuden. dh

Meist gelesen
stats