VPRT beschwert sich bei der EU-Kommission über Web-Aktivitäten von ARD und ZDF

Donnerstag, 17. April 2003

Nach vielen Androhungen macht der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) nun Ernst: Am Donnerstag nächster Woche will man offiziell bei der EU-Kommission Beschwerde über die Online-Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Sender einreichen. Der Verband kritisiert bereits seit Jahren Web-Angebote von ARD und ZDF, die angeblich kommerziellen Charakter haben und mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag nicht vereinbar seien. Dabei geht es vor allem um E-Commerce-Angebote und Kooperationen mit privaten Anbietern. "Wir wollen uns nicht länger mit Lippenbekenntnissen abspeisen lassen", so VPRT-Sprecher Stefan Kühler. Über den genauen Inhalt der Beschwerde wird noch nichts bekannt gegeben. kj
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