VPRT-Präsident Doetz erneuert Forderungt nach Werbefreiheit der Öffentlich-Rechtlichen

Dienstag, 15. Oktober 2002

Angesichts dramatischen Einbrüche auf dem Werbemarkt wollen sich die privaten Radio- und TV-Veranstalter Deutschlands nicht länger mit der "Schieflage" im dualen Rundfunksystem abfinden. In einem Schreiben an die Ministerpräsidenten fordert der Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT), Jürgen Doetz, deshalb erneut das Verbot von Werbung und Sponsoring in öffentlich-rechtlichen Hörfunk und Online-Angeboten.

Für das Jahr 2002 seien fast 7,5 Milliarden Euro aus Gebühren für die Öffentlich-Rechtlichen veranschlagt, während die Privaten voraussichtlich nur 4,3 Milliarden Euro aus Werbegeldern erwirtschaften. ZDF-Intendant Markus Schächter verweist dagegen darauf, dass die "Mischfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Voraussetrzung einer unabhängigen Erfüllung des Programmauftrages festgeschrieben" sei.
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