VG Wort darf auch bei elektronischen Pressespiegeln kassieren

Montag, 15. Juli 2002

Die Autoren-Verwertungsgesellschaft VG Wort darf auch Vergütungen für Beiträge verlangen, die in elektronischen Pressespiegeln erscheinen. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in einem am Freitag veröffentlichen Urteil, dass elektronische und Print-Pressespiegel in dieser Hinsicht gleich zu behandeln seien.

Damit wurde eine Klage des Berliner Verlags gegen die VG Wort abgewiesen. Der Verlag hatte ein Unternehmen mit der technischen Erstellung eines internen Pressespiegels mit den Beiträgen eigener Autoren beauftragt. Die VG Wort hatte darauf hin mit dem Unternehmen einen Vertrag über die Abführung von Vergütungsgeldern abgeschlossen. Betroffen ist vom Urteil auch das Unternehmen Presse-Monitor (PMG), über das unter anderem der Springer-Verlag und der Spiegel-Verlag ihre Texte im Internet verkaufen.

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