VDZ warnt vor Freibrief für Online-Angebote von ARD und ZDF

Freitag, 27. April 2007

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger VDZ befürchtet, dass das Bundesverfassungsgericht die Beschränkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf Rundfunkprogramme aufweichen könnte. "Wenn das Verfassungsgericht dem mit staatlicher Finanzgarantie agierenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Expansion in den bislang freien Meinungsmarkt journalistisch-redaktioneller Internetmedien gestattet, bedeutet das eine untragbare Verzerrung des publizistischen Wettbewerbs", sagt Christoph Fiedler, Leiter Medienpolitik im VDZ. Hintergrund ist die für den 2. Mai angesetzte Verhandlung der Klage von ARD und ZDF gegen die Festlegung der Rundfunkgebühren durch die Ministerpräsidenten der Länder. dh

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