VDZ warnt: Verbot zum Telefonmarketing kostet 400.000 Arbeitsplätze

Dienstag, 15. Juni 2004

Der VDZ wehrt sich gegen die geplante Novellierung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb, über die im Bundestag entschieden werden soll. Durch die Novellierung würde ein grundsätzliches Verbot der Telefonakquise verankert.

Die Regelung habe zur Folge, dass "die deutschen Unternehmen Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, um von dort aus in Deutschland zu akquirieren", erklärt Hubert Burda, Präsident des Verbandes der Deutschen Zeitschriftenverleger. Es handele sich dabei um rund 400.000 Arbeitsplätze. Burda fordert zum Schutz der Verbraucher die gesetzliche Verankerung einer Robinsonliste, in die sich jeder eintragen kann, der keine Anrufe dieser Art möchte. ra
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