VDZ untersucht Nivea-Werbung

Donnerstag, 12. August 2004

Effiziente Verwendung von Werbegeldern lässt sich durch Einsatz von ökonometrischem Modelling deutlich erhöhen. Den Beweis liefert der erste Band einer Studienreihe des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). In Kooperation mit der Media-Agentur OMD wurde bei Nivea-Werbung das ökonometrische Modell der Werbewirkungsforschung OMD Metrics angewandt. Bei dem Verfahren wird der Einfluss und die Gewichtung von Marketing- und Vertriebsaktivitäten auf den Absatz erhoben. Im Printbereich führte die Werbung von Nivea Hair Care Haarspray im Schnitt für zwei bis drei Wochen zu einem erhöhten Absatz, während die Anzeigen für Nivea Hair Care Pflege 20 Wochen wirkten.

Laut dem OMD-Modell kann Werbung in Printmedien effizienter sein, wenn auf dem TV-Markt nur ein geringer Share of Voice zu erreichen ist. Erfolgreich bewertet wurde eine Kombination von TV-Spots und Printanzeigen. Frank Händler, Director Research GFMO OMD erklärt: "Es gibt keine allgemeingültigen Gesetze über die Wirkungsverläufe von TV und PZ. Die Absatzwirkung der eingesetzten Medien variiert produktspezifisch und in Abhängigkeit des Verhaltens der Wettbewerber." Die vollständige Studie ist im Internet unter www.vdz.de abzurufen. sch
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