VDZ untersucht Koppelkäufe

Mittwoch, 27. März 2002

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, VDZ, hat das Phänomen Koppelkäufe im Medienbereich untersucht und die Ergebnisse in einer Broschüre veröffentlicht. Bei der mit den Verlagen Burda, Cora, Egmont Ehapa, Kelter, Klambt, Lübbe und Verlagsunion vorgenommenen Studie wurde untersucht, wie sich Verbraucher in thematisch verwandten Zeitschriften-Umfeldern verhalten.

Zentrale Erkenntnis der Analyse: Im Segment Romane, Comics und Rätsel liegt die Koppelkaufhäufigkeit bei durchschnittlich 60 Prozent. Bei den Kinder- und Jugendzeitschriften erfährt fast die Hälfte aller Kaufvorgänge einen Koppelkauf, der sich in erster Linie im direkten Konkurrenzumfeld bewegt. Gleichzeitig erworben werden aber auch relativ junge Frauenzeitschriften und Fernsehtitel.
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