VDZ und Presse-Grosso starten Förderprogramm für Fachhändler

Freitag, 27. Juni 2008

Gemeinsam mit dem Bundesverband Presse-Grosso hat sich der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) die Stärkung des Presse-Fachhandels zur Aufgabe gemacht. Ein diese Tage startendes Förderprogramm richtet sich an inhabergeführte Geschäfte mittlerer Sortimentsbreite und mit hoher Serviceorientierung. Die Offensive steht unter dem Motto "Grosso, die tun was" und soll die Warenpräsentation am Point of Sale verbessern. Dazu gehören eine klar strukturierte, möglichst beleuchtete Gestaltung der Verkaufsflächen.

Bis Ende 2008 sollen bundesweit und grossoindividuell mindestens 1000 Einzelhändler mit breiten und tiefen Pressesortimenten "umfangreiche Finanzierungsmaßnahmen" angeboten werden, die für Investitionen in mehrstufige Regale, Scanner-Kassen oder eine verbesserte Ladengestaltung genutzt werden sollen. Die Verbände begleiten die über mehrere Jahre angelegte Förderinitiative durch ein umfangreiches Monitoring (Vorher-Nachher Situation, Umsatzeffekte). Ein erster Zwischenbereicht soll im Rahmen der Grosso-Jahrestagung, die vom 15. - 17. September in Baden-Baden stattfindet, vorgestellt werden.

Im Jahr 2007 gab es insgesamt 119.232 Presseverkaufsstellen (inklusive Zeitungen). Dabei steigt die Zahl der Anbieter mit Sortimenten unter 100 Titeln, unter anderem durch die Erschließung der Discounter. Geschäfte mit mittleren Sortimenten verzeichnen dagegen teils deutliche Verluste: Von 2001 sank die Zahl der Verkaufsstellen mit 200-500 Titeln um rund 23 Prozent auf 25.667 im vergangenen Jahr. se

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