VDZ begrüßt Beck-Vorstoß

Dienstag, 16. März 2010
VDZ-Präsident Hubert Burda stimmt Kurt Beck zu
VDZ-Präsident Hubert Burda stimmt Kurt Beck zu

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) befürwortet die Forderung des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten und Vorsitzenden der Rundfunkkommission der Länder, Kurt Beck, die Werbefreiheit der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ab 2013 mit dem 14. Staatsvertrag nach und nach einzuschränken. Der VDZ sieht in den geforderten Maßnahmen einen "ersten Schritt zu einer Neuausrichtung der Medienpolitik" und betont die Notwendigkeit einer solchen Debatte für einen fairen Wettbewerb zwischen gebührenfinanzierten und privaten Sendern.

VDZ-Präsident Hubert Burda fordert neben dem TV-Werbeverzicht von ARD und ZDF ähnliche Maßnahmen für den öffentlich-rechtlichen Hörfunk. Zudem ist dem VDZ die zunehmende Ausbreitung der gebührenprivilegierten Sender im Internet ein Dorn im Auge. Burda: "Der Verzicht auf Werbung darf kein Freibrief für den Ausbau der öffentlich-rechtlichen Online-Auftritte sein." hor
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