VDZ-Studie belegt Wirkung von Print-Sonderwerbeformen

Mittwoch, 13. April 2005
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Duftprobe Werbeform Frankfurt Mindshare


Waren- und Duftproben kommen bei den Zeitschriftenkäufern gut an: Jeder Zweite empfindet diese Werbeformen als sympathisch. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hervor, die heute in Frankfurt präsentiert wird. Auf Platz 3 landen beigefügte CDs: 34 Prozent der Testpersonen mögen dieses Ad Special.

Mit dem Vergleich verschiedener Medien will der VDZ belegen, dass Printwerbung auf der Sympathieskala vor Fernseh- und Radiowerbung rangiert. Unbeliebt sind dagegen Hauswurf- und persönlich adressierte Werbesendungen. In puncto Beachtung liegen Sonderwerbeformen vor normalen Printanzeigen.

Wird eine durchschnittliche ganzseitige Anzeige von 63,3 Prozent der Befragten wahrgenommen, kommt ein durchschnittliches Ad Special auf 78,5 Prozent. Eine weitere Studie des VDZ, die in Kooperation mit der Frankfurter Agentur Mindshare erstellt wurde, untersucht den idealen Mediamix von Werbekampagnen.

So steigt laut Studie die Werbeerinnerung bei einem Budget von 3 Millionen Euro von 22 auf 28 Prozent, wenn die Werbegelder je zur Hälfte auf Print und TV verteilt statt ausschließlich in TV investiert werden. Der VDZ betont, dass gerade bei den Produktgruppen PKW und Versicherungen Printwerbung unverzichtbar ist. ra
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