VDZ-Studie: "Focus", "Spiegel" und "Bild" mit den größten Chancen im Internet

Donnerstag, 13. Dezember 2007
Alexander von Reibnitz fordert mehr Aufmerksamkeit für Communities
Alexander von Reibnitz fordert mehr Aufmerksamkeit für Communities

Starke Printmarken bekommen keine Vorschusslorbeeren in der Onlinewelt. Auch sie müssen die Nutzer erst von ihrer Kompetenz in Sachen Community überzeugen. Das ist ein Ergebnis der Studie "Communitys im Netz", die der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) gemeinsam mit der Berliner Strategieagentur Diffferent durchgeführt hat. Danach ist die "Absenderkompetenz" eines Angebots Onlinern relativ egal: Nur für 24 Prozent der rund 1400 Befragten gelten Printmedien als Garanten für die hohe Qualität eines sozialen Online-Netzwerks. Rund die Hälfte der Befragten haben eine Meinung dazu, welchem Printtitel sie eine interessante Community zutrauen. Nachrichtenkompetenz und Aktualität spielen dabei eine zentrale Rolle: So führt "Focus" vor "Bild" und "Spiegel" das Ranking an. "Stern" und die Jugendzeitschrift "Bravo" folgen auf Platz 4. "Den Verlagen ist bewusst, dass sie sich mit dem Phänomen beschäftigen müssen", sagt Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Digitale Medien und Neue Geschäftsfelder beim VDZ. Man müsse ein "Auge auf Subsitutionseffekte durch Online-Communities" haben. he Mehr dazu in HORIZONT-Ausgabe 50/2007, die am heutigen Donnerstag, 13. Dezember erscheint.
Meist gelesen
stats