VDZ-Studie: Ermutigende Aussichten für Paid Content

Freitag, 13. Dezember 2002

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und die Management- und Technologieberatung Sapient legen eine gemeinsame Studie zum Markt für kostenpflichtige Web-Inhalte vor. Insgesamt wurden für die Studie 15 Content-Anbieter mit 38 Websites und 11.240 Nutzern befragt. Danach ist der Umsatz mit Paid Content in den ersten drei Quartalen des Jahres um 30 Prozent angewachsen. Die Verfasser der Studie gehen davon aus, dass sich Bezahldienste in Deutschland zu einem lukrativen Markt entwickeln werden, der im Jahr 2005 rund 127 Millionen Euro schwer sein wird.

Insgesamt sind 51,3 Prozent aller Befragten bereit, für eines der abgefragten Angebote zu zahlen. Am ehesten sind die Nutzer bereit, für Online Banking/Brokerage, Datenbanken und Archive sowie Wirtschafts-/Finanzinformationen und Software-Downloads zu bezahlen. Alexander von Reibnitz, Leiter New Media des VDZ: "Die Ergebnisse bestätigen unsere Erwartungen in Paid Content und ermutigen alle Marktteilnehmer zum Ausbau ihres kostenpflichtigen Angebotes."

Die Studie wird im Januar 2003 in Buchform veröffentlicht und kann beim VDZ gegen eine Schutzgebühr von 49 Euro bestellt werden oder unter www.vdz.de als kostenpflichtiger Pdf-Download ab Ende Januar 2003 bezogen werden.

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