VDZ-Geschäftsführung: Stephan Scherzer wird 2012 Nachfolger von Wolfgang Fürstner

Donnerstag, 07. Oktober 2010
Digital-Spezialist Scherzer wird Fürstner-Nachfolger
Digital-Spezialist Scherzer wird Fürstner-Nachfolger

Na endlich - eine anstehende Top-Personalie der Verlagsbranche ist jetzt geklärt: Nach HORIZONT-Informationen wird der IDG-Manager Stephan Scherzer 2012 Geschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Der VDZ bestätigte dies auf Anfrage. Der 46-Jährige folgt auf Wolfgang Fürstner, der Ende 2011 in den Ruhestand geht. Dass der VDZ einen Nachfolger für seinen lang gedienten Geschäftsführer Fürstner gefunden hat, das ist seit längerem kein Geheimnis mehr. Wohl aber, um wen es sich dabei handelt. Die Wahl von VDZ-Präsident Hubert Burda und seiner Findungskommission fiel auf Scherzer, derzeit Executive Vice President beim Fach- und Special-Interest-Verlag International Data Group (IDG) in San Francisco. Er soll bereits im Juli 2011 als stellvertretender Geschäftsführer an Fürstners Seite beim VDZ anfangen - und ihn im Januar 2012 beerben. Scherzer sei durch seinen internationalen Hintergrund mit dem klassischen Verlagsgeschäft ebenso vertraut wie mit digitalen Geschäftsmodellen, heißt es beim VDZ-Präsidium.

In der IDG-Zentrale in den USA ist Scherzer derzeit zuständig fürs Digitalgeschäft der Consumer-Marken (PC World, Macworld). Zuvor war er bis Ende 2006 lange Jahre bei der deutschen Verlagstochter in München tätig, zuletzt als Group Publisher der Consumer-Magazine des IDG-Portfolios („Computerwoche", „PC Welt", „Cio", „Game Star"). Seine IDG-Karriere begann er in den 90er Jahren als Redakteur - und später Chefredakteur - von „Macwelt"; 1996 wurde er dort Verlagsleiter und dann IDG-Digitalchef. rp

Welche Aufgaben auf Scherzer warten, warum er der Richtige für den VDZ sein könnte und die Hintergründe seiner Berufung - das lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 40/2010, die am Donnerstag dieser Woche erscheint.
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