VDZ-Chef Stephan Scherzer: "Keine einlullenden Deals mit der ARD"

Donnerstag, 10. Mai 2012
Stephan Scherzer
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Klare Kante: Stephan Scherzer, seit Januar Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), schaltet sich mit deutlichen Worten in den Streit um den Streit um die "Tagesschau"-App ein. "Ich halte wenig von taktischen Absichtserklärungen", sagt Scherzer im Interview mit HORIZONT. "Solange die Grundsatzfragen nicht geklärt sind, sollten sich die Verlage nicht auf einlullende Deals einlassen", fordert der VDZ-Chef. Man brauche vielmehr eine klarere Begrenzung des öffentlich-rechtlichen Auftrags. Scherzers Ansage bezieht sich auch auf den Streit zwischen ZDF-Intendant Thomas Bellut und WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus. Beide schieben sich derzeit den schwarzen Peter hin und her, warum die Gespräche im App-Streit, der bekanntlich ja auch juristisch ausgefochten wird, derzeit auf Eis liegen.

Im HORIZONT-Gespräch - seinem ersten Interview überhaupt in seiner neuen Funktion - spricht Scherzer außerdem über Leistungsschutzrecht und Shitstorms, über Google, übers Grosso und Bauer. Abonnenten lesen es in der HORIZONT-Ausgabe 19/2012, die am Donnerstag dieser Woche erscheint. rp
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