VA 2008: Jugendliche lesen doch

Dienstag, 23. September 2008
VA 2008: Jugend und Babyboomer im Blick
VA 2008: Jugend und Babyboomer im Blick

Die Jugendlichen lesen doch - zumindest Zeitschriften. Laut der aktuellen Verbraucher-Analyse VA 2008 von Axel Springer und der Bauer Verlagsgruppe greifen rund 87 Prozent der 12- bis 19-Jährigen zur Zeitschrift. "Gleichzeitig nutzt die Jugend aber auch das Internet doppelt so häufig wie der Bevölkerungsschnitt", sagt Andrea Treffenstädt, Studienleiterin von Axel Springer Media Impact/Marktforschung. Die VA ist eine der größten Markt-Media-Studien Europas und erscheint seit 1982. Für die aktuelle Erhebung haben die Marktforscher für die VA Klassik 30.429 Teilnehmer befragt, für die VA Jugend 32.051. In der Studie geht es primär um das Konsumverhalten und qualitative Zielgruppenmerkmale. Die VA untersucht jedoch auch die Mediennutzung.

Bei den Jugendlichen steht Fernsehen weiter an der Spitze mit 91,2 Prozent. Die 12- bis 19-Jährigen gehen außerdem gern ins Kino (84,1 Prozent) und surfen im Internet (78,5). Dabei steigt die Zeit, die die Jungendlichen im Netz verbringen kontinuierlich an. Fast die Hälfte der Befragten geben aueßrdem an, mittlerweile mehr als fünf Tage pro Woche online zu sein.

Besonderes Augenmerk legt die diesjährige VA auch auf die Babyboomer, zu denen die Jahrgänge zwischen 1954 und 1968 gehören. Sie sind mit einem Nettoeinkommen von durchschnittlich 2638 Euro im Monat die kaufkräftigste Generation. In ihrer Freizeitplanung spielen Medien eine entscheidende Rolle. Am liebsten hören die Befragten Musik (91 Prozent), gefolgt von "Fernsehen" (89), Tageszeitung (80), Zeitschriften (69) und Bücher lesen (59). Von besonderem Interesse sind dabei Reiseberichte, Artikel über Beruf und Arbeit sowie Autotests. pap

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