Uwe Kohrs ist GPRA-Präsident / Öffnung für Social-Media-Agenturen

Freitag, 26. April 2013
GPRA-Präsidium: Ion Linardatos, Birgit Krüger, Uwe Kohrs und Frank Behrendt (v.l., Foto: GPRA)
GPRA-Präsidium: Ion Linardatos, Birgit Krüger, Uwe Kohrs und Frank Behrendt (v.l., Foto: GPRA)

Die Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) hat einen neuen Präsidenten. Zum Nachfolger von Alexander Güttler wählten die Mitglieder erwartungsgemäß Uwe Kohrs, Chef der Frankfurter Agentur Impact. Die Wahl erfolgte ohne Gegenstimme. Stellvertreter von Kohrs ist Frank Behrendt, PR-Vorstand bei Fischer-Appelt. Weitere Präsidiumsmitglieder sind Ion Linardatos (Straub & Linardatos) sowie Birgit Krüger (Consense Communications). Im Mittelpunkt der Präsidiumsarbeit für die kommenden zwei Jahre soll die Qualität moderner PR-Arbeit stehen. "Dass PR ein wichtiges Element in der Kommunkation ist, wird mittlerweile anerkannt. Das Thema bietet aber ein extremes Qualitätsgefälle, bei denen einem immer häufiger Zweifelhaftes begegnent. Hier wollen wir als Verband Standards setzen und Transparenz schaffen", sagt der neue Präsident Kohrs.

In diesem Zusammenhang weist er auf das interne Auditing der GPRA hin, bei dem die Mitglieder einer Qualitätskontrolle unterzogen werden - mit der Option, bei Nichterfüllung bestimmter Standards aus dem Verband zu fliegen. Bislang wurden fünf der 30 Mitgliedsfirmen überprüft, darunter die von Kohrs. Alle haben den Check bestanden.

Das Präsidium hat sich darüber hinaus auf die Fahnen geschrieben, den Verband für Mitglieder aus anderen Bereichen zu öffnen. Im Visier hat man dabei insbesondere Agenturen, die sich mit dem Thema Social Media beschäftigen. "Der Markt verändert sich, daher müssen wir das auch tun. Ziel muss es sein, dass sich die besten Agenturen unserer Zunft für intelligente und zeitgemäße Kommunikation in der GPRA zusammenfinden", sagt Verbandsvize Behrendt, der sich um die Gewinnung neuer Mitglieder kümmern soll. mam
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