User akzeptieren Werbeunterbrechungen im Web

Mittwoch, 23. September 2009
Die TV-Vermarkter setzen auch im Web auf Unterbrecherwerbung
Die TV-Vermarkter setzen auch im Web auf Unterbrecherwerbung

Werbeunterbrechungen innerhalb eines Onlinevideos stören die Nutzer kaum. Das belegen zwei Studien, die sich insbesondere mit der Wirkung von Mid-Rolls befassen. Seven-One Media, der Vermarkter von Pro Sieben Sat 1, sowie der RTL-Vermarkter IP Deutschland haben jeweils Untersuchungen dazu vorgestellt. Beide Studien kommen zu dem Ergebnis, dass sich Zuschauer eines Films bei einer gestützten Abfrage an mehr als drei Viertel der gesehenen Spots erinnern können. Unerheblich ist dabei, an welcher Position innerhalb eines Mid-Roll-Blocks ein Produkt beworben wird. Selbst wenn wie bei der IP-Befragung eine zweite Unterbrechung eingeführt wird, bleibt die Werbeerinnerung auf einem hohen Niveau.

Zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen die Erhebungen dagegen in Bezug auf einen Kaufanreiz. Etwas mehr als die Hälfte der RTL-Now Nutzer, die eine Einblendung sahen, geben an, das Produkt erwerben zu wollen. In der Studie von Seven-One Media liegt der vergleichbare Anteil nur bei etwas mehr als einem Drittel der Befragten.

Mehr als die Hälfte der 1000 von Xenion für IP befragten User finden Werbeeinblendungen nicht ungewöhnlich, etwa ein Drittel findet sie auch nicht störend. Außerdem befürworten 9 von 10 Befragten Werbeeinblendungen, wenn sie die Online-Angebote dadurch kostenfrei nutzen können.

Weitere Ergebnisse zu "User-Akzeptanz und Werbewirkung von Mid-Rolls im Internet" von Seven-One Media in HORIZONT Ausgabe 39/2009 vom 24. September 2009. HOR
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