Unternehmen fertigen Messwerkzeuge für Social-Media-Erfolg

Freitag, 08. Juni 2012
Webxf-Gründer Michael Heine glaubt an Kennzahlen
Webxf-Gründer Michael Heine glaubt an Kennzahlen
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Die Effizienzmessung von Social-Media-Kommunikation ist ein Buch mit sieben Siegeln. Ein wenig Licht ins Dunkel bringen zu können, behauptet nun das Web Excellence Forum (Webxf). Der Kreis aus Web- und Social-Media-Verantwortlichen von Großunternehmen hat nach eigenen Angaben Kennzahlen und drei Verfahren entwickelt, mit denen der Erfolg im Social Web gemessen werden kann. Mit „Fanpage Impact Messung", „Fanpage Kompass" und dem „Brand Effects Cockpit" bekommen Unternehmen laut Webxf Belege über den Kommunikationserfolg. Innerhalb des Modells ist die Aktivierungsrate eine Schlüsselkennzahl. Sie gibt an, wie viele Nutzer durch Interaktionsangebote dazu bewegt werden, sich aktiv zu beteiligen. Die Impact Messung liefere vergleichende Aussagen zur Imagewirkung von Fanpages und Websites. Der Kompass stellt nach Webxf-Angaben eine Inhaltsanalyse zur Qualität von Inhalten und Dialogen auf Fanpages dar. Und das Cockpit diene der grafischen Aufbereitung von Kennzahlen zu Reichweiten und Aktivierungsraten. "Bestehende Metriken liefern entweder keinen Rückschluss auf den Erfolg oder sie sind zu speziell, vor allem aber sind sie für Entscheider nicht nachvollziehbar", sagt Webxf-Gründer Michael Heine. "Die neuen Kennzahlen schließen diese Lücke. Der Markt verlangt nach belastbaren und vergleichbaren Zahlen."

Mit den neuen Messverfahren und Kennzahlen seien nun erstmals echte Leistungs- und Erfolgsnachweise gegenüber dem Management und überprüfbare Verbesserungen der Social-Media-Aktivität möglich. Sie wurden in Zusammenarbeit mit Kommunikationswissenschaftlern der Universitäten Leipzig, FU Berlin und FH Darmstadt entwickelt. Einige internationale Unternehmen würden sie jetzt in der Praxis erproben. fo
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