Unmut gegen unerwünschte Werbemails wächst

Freitag, 03. Januar 2003

Drei Viertel der Internetnutzer in den USA sprechen sich für ein gesetzliches Verbot von Spam-Mails aus. Nach den Ergebnissen einer Studie des amerikanischen Marktforschungsinstituts Harris Interactive finden 96 Prozent der Befragten die unerwünschten Werbenachrichten lästig. Dabei ist die Zahl der Nutzer, die Spam sogar als "sehr lästig" einstufen binnen zweier Jahre von 49 auf 80 Prozent gestiegen. Als besonders problematisch stufen 90 Prozent der Befragten E-Mail-Werbung für pornografische Angebote ein.

Die Umfrage, die das Verhältnis der User zur Internetnutzung untersucht, ermittelte weiterhin eine gestiegene Vertrautheit mit dem Medium Internet. Lediglich zehn Prozent der Nutzer finden es noch zu kompliziert, relevante Webseiten zu finden - gegenüber 20 Prozent vor zwei Jahren. Auch die Unzufriedenheit mit der Schnelligkeit des Internet beim Herunterladen von Dateien ist deutlich gesunken: Die wachsende Durchdringung mit Breitbandzugängen führte dazu, dass sich nur noch 17 Prozent, vorher 25 Prozent, mit zu langsamen Downloads von Webseiten herumplagen.
Meist gelesen
stats