Universal Music startet Einzelverkauf von Musikstücken

Donnerstag, 21. November 2002

Universal Music forciert den Kampf gegen die kostenlosen Musiktauschbörsen: Das Label hat in den USA einen neuen Online-Vertriebsservice gestartet, der anders als die meisten bisherigen Angebote nicht auf Abo-Basis, sondern über den Einzelverkauf von Musikstücken arbeitet. Nach Informationen des Branchenportals Cnet will Universal für einen einzelnen Song 99 US-Cent, für ein ganzes Album 9,99 Dollar verlangen. Insgesamt sollen über 43.000 Songs bei über 25 Online-Händlern und Websites erhältlich sein, die als Vertriebspartner auftreten. Käufer können die Songs sowohl auf CD brennen als auch auf mobile Abspielgeräte übertragen. Universal will damit ähnlich wie Konkurrent EMI, der im Dezember eine ähnliche Offensive startet, eine Alternative zu Gratis-Tauschbörsen bieten. In Deutschland hat Universal dazu bereits im August 2002 das Download-Angebot Popfile.de gestartet.
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