Umsatz von Bertelsmann-Springer bröckelt

Mittwoch, 30. April 2003

Entgegen den Erwartungen ist der Umsatz des Fachpressekonzerns Bertelsmann-Springer im 1. Quartal 2003 rückläufig. Der Berliner Verlag muss nach Informationen der "Financial Times Deutschland" in den ersten drei Monaten ein Minus von 6 Prozent auf 161 Millionen Euro verschmerzen. Ursprünglich habe der Geschäftsplan einen Umsatz von 173 Millionen Euro vorgesehen. Sabine Schaub, Sprecherin von Bertelsmann-Springer, will die Quartalszahlen nicht kommentieren. Den drei Interessenten für den Kauf von Bertelsmann-Springer soll angesichts der rückläufigen Zahlen bis kommenden Montag Gelegenheit gegeben werden, ihre Offerten zu überdenken.

Im vergangenen Jahr erzielte Bertelsmann-Springer einen Umsatz von 731 Millionen und Ebita von 71 Millionen Euro. Mit dem Verkauf der Fachsparte will Bertelsmann seine Schulden reduzieren. Als Kaufpreis sollen mindestens 900 Millionen Euro erlöst werden. sch
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