Umbau der Welt-Gruppe soll schwarze Zahlen bringen

Donnerstag, 27. April 2006

Der Verlag Axel Springer verbindet mit der Zusammenlegung der Print- und Online-Redaktionen seiner Zeitungsgruppe "Welt"/ "Berliner Morgenpost" nicht nur - wie bisher kommuniziert - Qualitätsziele, sondern auch ehrgeizige Ersparniserwartungen. Mit der Schaffung des "größten integrierten Newsrooms Deutschlands" rücken die "Profitabilitätsperspektiven der Weltgruppe in greifbare Nähe", sagte Axel Springer Vorstandschef Mathias Döpfner auf der Hauptversammung des Unternehmens in Berlin. Er begründete dies mit möglichen Synergieeffekten durch effizientere Redaktionsorganisation. "Die Weltgruppe ist traditionell ein Verlustbringer für dieses Haus", sagte Döpfner in seltener Deutlichkeit - doch hätten sich die Verluste mehr als halbiert. Konkrete Zahlen nannte er nicht. Allerdings: "Die Profitabilität ist in Sicht." Zudem formulierte Döpfner das Ziel, das der Verlag mit "Welt Online" verbindet noch ehrgeiziger als zuvor: "Welt Online soll eine, wenn nicht sogar die führende nachrichten- und serviceorientierte Website Deutschlands werden." rp
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