Ubercloud: Das Glühwürmchen-Experiment - oder wie man Daten visualisiert

Dienstag, 20. September 2011
Die Ubercloud-Besucher beim Live-Experiment auf der Ubercloud....
Die Ubercloud-Besucher beim Live-Experiment auf der Ubercloud....

Nur zuhören ist nicht auf der Ubercloud. Aktives Mitarbeiten war angesagt beim Vortrag von Jens Schmidt, Chef der Berliner Agentur Moccu. Um das Interesse der rund 200 Gäste für das doch eher trocken scheinende Thema „Datenvisualisierung" zu wecken, hatte der ADC-Bereichsvorstand das gesamte Publikum kurzerhand für ein Live-Experiment eingespannt. Mittels zweier Leuchtstäbe in rot und grün sollten die Besucher verschiedene Fragen beantworten. Je nachdem für welche Antwortmöglichkeit sie sich entschieden, mussten sie einen der beiden Stäbe hochhalten. Über eine Software wurde anschließend die Intensität der vorherrschenden Farbe im Raum ermittelt und das Ergebnis in ein Diagramm übertragen.



... zum Thema "Data Visualization"
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Was das Ganze sollte? Die Visualisierung von Daten helfe, komplexe Informationen auf einen Blick erfassbar und Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen besser planbar zu machen, so Schmidt. Und die Flut an Daten ist im digitalen Zeitalter enorm. „Je mehr Daten wir teilen, umso spannender wird die Information, die wir durch die Daten erhalten", sagte Schmidts Vorredner Jeremy Tai Abbett, Mitgründer und Creative Partner von Truth Dare Double Dare. Ein Unternehmen, das wisse, wo sich seine Kunden aufhalten, das also deren Verhalten kenne, könne ihnen viel einfacher etwas verkaufen, so Abbett.

Außerdem könne das Sichtbarmachen von Daten auch sehr gut am PoS eingesetzt werden, sagte Schmidt. Sportartikler Nike habe dies in seinem Store in New York vorbildlich umgesetzt, in dem er die Laufwege der Nike-Plus-Nutzer auf einem digitalen Screen visualisiert hat. jm
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