USA bleiben Werbeprimus

Dienstag, 25. Oktober 2005
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Nach den aktuellen Erhebungen der Media-Agentur Zenith Optimedia steigen die weltweiten Ausgaben für Werbung in den größten Medienbranchen (Print, TV, Fernsehen, Internet etc.) in diesem Jahr um rund 5 Prozent von etwa 386 Milliarden auf rund 406 Milliarden US-Dollar. Den höchsten Anstieg von 3,6 Prozent verzeichnen die USA mit rund 174 Milliarden US-Dollar (2004: 168 Milliarden). Die europäischen Medien-Unternehmen nehmen 2005 knapp 3 Milliarden US-Dollar mehr ein als im Vorjahr (2004: 104 Milliarden). Bis zum Jahr 2007 wird ein Anstieg der weltweiten Werbeausgaben auf rund 457 Milliarden US-Dollar erwartet. Auch bei den Ausgaben der Werbeinvestoren ist die USA Nummer 1 und führt mit Ausgaben von ca. 5,8 Milliarden US-Dollar jährlich die Spitze der Top 10 an. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Brasilien mit rund 1,9 Milliarden und China mit rund 1,4 Milliarden US-Dollar.

Die größten Anteile an Werbeeinnahmen hält weiterhin die TV-Branche (37,1 Prozent) trotz Einbußen von 0,3 Prozentpunkten. Eine negative Entwicklung ihrer Anteile müssen in diesem Jahr auch Print- und TV-Branche hinnehmen. Der weltweite Anteil an Werbeeinnahmen der Zeitungen geht von 30,5 auf 30,3 Prozent zurück. Auch Magazine verbuchen 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr (13,5 Prozent). Zulegen kann dagegen das interaktive Medium: Das Internet steigert seine Anteile an weltweiten Werbeeinnahmen in diesem Jahr um 0,6 Prozentpunkte (2004: 3,7 Prozent). nr
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