US-Urteil: AOL nicht für Pornovideo-Handel verantwortlich

Montag, 19. Oktober 1998
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AOL


Für die Nachrichten, die in einem Online-Dienst übermittelt werden, kann der jeweilige Dienst nicht verantwortlich gemacht werden. Das hat jetzt ein US-Revisionsgericht entschieden und damit die Klage einer Frau zurückgewiesen, nachdem ein AOL-Kunde in einem Online-Chat-Raum ein Pornovideo ihres 11jährigen Sohnes zum Verkauf angeboten hatte. Die Frau hatte AOL vorgeworfen, nichts dagegen unternommen zu haben, daß das Video des Jungen im Online-Dienst verkauft wurde, und AOL davon gewußt habe. AOL wies die Vorwürfe zurück und zeigte sichmit dem Urteil zufrieden. Der Rechtsanwalt der Mutter kündigte hingegen an, bis vor den Obersten Gerichtshof zu ziehen.
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